Lernen ist wie Fischen; man weiss nie, was man fängt.

 

Teaching


Nachfolgend finden Studierende der Fachhochschule St.Gallen, Studienbereich Soziale Arbeit in Rorschach eine Übersicht über einige meiner Unterrichtsinhalte, ausgewählte Studienunterlagen sowie Literaturhinweise zur Einführung und Weiterbearbeitung.

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Das Lebenslagenkonzept

(Modul B1)

Im Rahmen des Moduls lernen die Studierenden individuelle Lebenssituationen zu beschreiben, zu analysieren und zu verstehen. Dazu werden verschiedene psychologische und soziologische Ansätze (etwa zu Individuation und Sozialisation oder zur alltäglichen Lebensführung) eingeführt. Das abschliessend vorgestellte weiterentwickelte Lebenslagenkonzept soll in diesem Zusammenhang als Rahmenkonzept die vorgestellten (wie auch künftige) theoretische Ansätze integrieren.

Die Lehrveranstaltung resümmiert kurz die bisherigen Ansätze und konzentriert sich dann auf die Weiterentwicklung des Lebenslagenkonzepts. Der Schwerpunkt liegt dabei in der Erarbeitung der Grundlagen, um die Lebensumstände von KlientInnen Sozialer Arbeit zu erfassen und einzuschätzen. Gleichzeitig wird auch ein Blick auf geeignete Ansatzpunkte für Interventionen geworfen.

 

Hier finden sich ein Übersichtsartikel, Unterrichtsunterlagen (Glossar, zur Geschichte des Lebenslagenkonzepts) sowie Literaturhinweise zum Lebenslagenkonzept.

 


 

Einführung in die Soziologie P. Bourdieu's

(Modul C1)

Der französische Soziologe Pierre Bourdieu (1930-2002) gilt als einer der wichtigsten zeitgenössischen Vertreter seiner Disziplin. Löste zwar vor allem sein politisches Engagement (etwa gegen den Neoliberalismus) in der Öffentlichkeit eine "Bourdieumania" aus, so sind seine theoretischen Aussagen nicht weniger bemerkenswert.

Die folgenden Themen werden im Rahmen dieser Lehrveranstaltung behandelt:

Eine ForscherInnengruppe um Michael Vester von der Universität Hannover hat den Ansatz von Bourdieu theoretisch weiterentwickelt und auf ein neues Gebiet angewendet. Ihre Befunde zeichnen ein komplexes Bild der Gesellschaft. So entsteht ein Gesamtbild der sozialen Milieus, ihrer Grundhaltungen, ihrer Beziehungen und Veränderungen, das sie in einer "sozialen Landkarte" festhalten.

Die Lehrveranstaltung thematisiert diesbezüglich die folgenden Befunde:

 

Hier finden sich Studienunterlagen zur Theorie von Bourdieu und zur Weiterentwicklung von Vester u.a. sowie Literaturhinweise zu dieser Lehrveranstaltung. (in Vorbereitung!)

 


 

Fallverstehen vs. Diagnostik

(Modul A3)

 

Im aktuellen theoretischen Diskurs der Sozialen Arbeit wird die Frage nach der Art und Weise der Situationsanalyse der KlientInnen besonders heftig debattiert. Ein Indikator dafür ist, dass verschiedene Zeitschriften diese Auseinandersetzung ein Schwerpunktheft gewidmet haben.

Im Rahmen dieser Lehrveranstaltung werden unterschiedlichen Positionen in der Debatte einander gegenüber gestellt. Themen sind:

Hier finden sich Literaturhinweise zu dieser Lehrveranstaltung. (in Vorbereitung!)

 


 

Gesellschaftstheoretische Grundlagen Sozialer Arbeit:
differenzierte Gesellschaft und Soziale Arbeit

(Modul A3)
Inhalt wird zur Zeit nicht von mir vermittelt

 

Den Theorien Sozialer Arbeit liegt (implizit oder explizit) ein bestimmtes Gesellschaftsverständnis zugrunde. Dieses prägt die Vorstellungen von Hilfsbedürftigkeit wie auch die angestrebten Anstrengungen zu deren Beseitigung bzw. Verhinderung. Zudem werden je nach Gesellschaftskonzeption die sozialen Voraussetzungen der Sozialen Arbeit anders gefasst.

In dieser Lehrveranstaltung wird versucht die Gesellschaft als funktional differenzierte Gesellschaft fassbarer zu machen und zu den Aufgaben und Interventionen der Sozialen Arbeit in Beziehung zu setzen. Den gesellschaftstheoretische Hintergrund hierfür bietet die Systemtheorie Luhmann'scher Prägung, welche gleichzeitig einen Kontrast zur parallel vermittelten kritischen Gesellschaftstheorie bietet.

 

Hier finden sich Studienunterlagen zur Einführung in die Systemtheorie und zum Hilfebegriff sowie ausgewählte Literaturhinweise zu dieser - gegenwärtig nicht von mir angebotenen - Lehrveranstaltung.

Wer weitere Literatur zur Systemtheorie sucht, findet hier eine umfangreichere Literaturliste von Horst Uecker, Dozent FHS und Mit-Redaktor von


 

Standardisierte Befragung als empirische Methode

(Wahlpflichtmodul)
zur Zeit von mir nicht angeboten

 

Im Zuge der Bearbeitung von studentischen Projekten und von Bachelorarbeiten taucht immer wieder der Wunsch auf, eine empirische Erhebung durchzuführen. Diese Lehrveranstaltung soll deshalb einen Einblick die empirische Methode der standardisierten Befragung geben.

Lernziele:

Die Lehrveranstaltung behandelt die folgenden Themen:

 

Hier finden sich zu dieser - gegenwärtig nicht angebotenen - Lehrveranstaltung ein Internet-Lexikon der Methoden empirischer Sozialforschung.